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TU Berlin

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Forschungsprojekt: Geschäftsmodelle und Kernfähigkeiten von Plattform Ökosystemen für Cloud Plattformen (PaaS)

Durch zunehmende Standardisierung und Modularisierung spricht man auch in der IT Industrie von einer „Servitization“, also einer Fokussierung auf Services statt Produkten. Traditionelle Software- und Hardware-Anbieter reagieren darauf mit einer Transformation Ihrer Geschäftsmodelle und zunehmender Serviceorientierung. Hierbei spielen Plattformen eine wichtige Rolle und stellen einen wesentlichen Lösungsansatz dar um der Digitalisierung Rechnung zu tragen. Insbesondere um zunehmend komplexer werdende Anforderung zu erfüllen. Unter Cloud Plattformen lassen sich die  Angebote von IaaS, PaaS oder SaaS, sowie Kombinationen daraus in Verbindung mit Management Services (z.B. Abrechnung, Marktplatz usw.) verstehen. Wesentlich ist die Verbindung mit einer software-basierten Plattform, die Entwickler plattformspezifischer Module (z.B. Add-ons) mit End-Kunden (B2B) oder anderen Entwicklern verbindet. Dabei übernimmt die Plattform die Rolle eines Intermediärs in einem zwei- oder mehrseitigen Markt. Als prominente Beispiele können hier die Salesforce.com App Cloud, Microsoft Azure oder die Google Cloud Platform genannt werden. Insbesondere die Bündelung von Leistungen und Fähigkeiten sowie die Erzeugung von (Innovations-) Wert wird Plattformökosystemen, als Vorteil gegenüber einzelner Unternehmen, zugeschrieben. Für Anwender bedeutet dies aber eine wesentliche Umstellung beim Bezug ihrer IT-Leistungen. Beispielweise können mehrere IT-Dienstleister in die Bereitstellung eines benötigten Services involviert sein.

Hieraus ergeben sich rechtliche, organisatorische und technische Fragestellungen, die das Forschungsprojekt adressiert. Unter anderem werden Wertschöpfungspotentiale einer Plattform gegenüber dem klassischem Wertschöpfungsnetzwerk untersucht. Im einfachsten Fall kann eine Anwendung auf der Plattform entwickelt werden, was aber bis hin zu komplexen Architekturen von aufeinander aufbauenden Microsystems führen kann, die über die Plattform als SaaS Lösung betrieben und verkauft wird. Das Innovationspotential dieser generativen Systeme durch deren Modularisierung und Wiederverwendbarkeit, sowie die synergetische gemeinschaftliche Wertschöpfung (Value Co-Creation) stehen hier im Zentrum der Analyse. Untersucht wird weiterhin welche Kernfähigkeiten (Capabilities) erforderlich sind und welchen Einfluss die Governance (z.B. Offenheit) auf das Geschäftsmodell haben.

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Christopher Hahn
Wissenschaftlicher Mitarbeiter
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