direkt zum Inhalt springen

direkt zum Hauptnavigationsmenü

Sie sind hier

TU Berlin

Inhalt des Dokuments

Social Event Recommendation

Das Ziel des Projektes besteht in der Entwicklung eines lauffähigen Prototyps als Proof of Concept (Start 2012). Daten (in diesem speziellen Fall Event-Daten) sollten aus ver­schiedenen Quellen automatisch und dynamisch erfasst, zusammengeführt und mit sozialen Netzwerken verknüpft werden. Diese werden in einer Datenbank zusammen­geführt. Anschließend soll dem Nutzer eine neue Plattform zur Verfügung gestellt werden, welche über einen lernfähigen und dynamischen Recommendation-Algorithmus dem Nutzer personalisierte Ergebnisse präsentiert.

Innerhalb einer 8-wöchigen Planungsphase wurden die konkreten Anforderungen an die Komponenten erarbeitet und in Protokollen sowie Modellen festgehalten. Der Schwerpunkt lag dabei auf der Struktur der Event-Informationen sowie den Interaktionsmöglichkeiten eines Nutzers. Des Weiteren stellten die Gruppierung und Hierarchisierung von Events sowie die Bestandteile eines Recommendation-Algorithmus zentrale Diskussionspunkte dar. Abschließend wurden die Schnittstellen zwischen den einzelnen Komponenten definiert. 

In der folgenden Entwicklungsphase beschäftigte sich jedes Mitglied mit der prototypischen Implementierung seiner jeweiligen Komponenten. In regelmäßigen Sitzungen wurden diese vom gesamten Team besprochen und Verbesserungsvorschläge umgesetzt. Dabei ergaben sich auch Anpassungen der jeweiligen Komponenten-Schnittstellen, die mittels Pair-Programming umgesetzt und getestet wurden.

Um eine möglichst komfortable Trennung der einzelnen Implementierungen zu ermöglichen und somit den Abhängigkeitsgrad der Entwickler untereinander zu minimieren, wurde in diesem eine Serviceorientierte Architektur (SOA) verwendet. Dabei interagieren und kommunizieren die einzelnen Komponenten jeweils nur über Webservices. Als Austauschform für Daten wurde JSON (JavaScript Object Notation) verwendet, da diese von den gängigen Entwicklungsframeworks und Programmiersprachen unterstützt wird und somit eine Umsetzung der jeweiligen Module in verschiedenen Sprachen und Frameworks möglich ist. Der Zugriff auf die Services wird über eine REST-Schnittstelle ermöglicht.

Für den Austausch von Daten zwischen dem Crawler und den Cronjobs wurden die Daten in eine Datenbank geschrieben, wobei der Zugriff jeweils mit SQL durchgeführt wird. Somit sind auch diese beiden Komponenten voneinander gekapselt. 

Als Software-Entwicklungstools wurde insbesondere eine Versionsverwaltung (SVN, Git) verwendet. Weitere Werkzeuge wie etwa ein Ticket-System hätten jedoch aufgrund der sehr starken Aufgabenkapselung eher Mehraufwand als Nutzen bedeutet.

Demonstrator 

Wissenschaftliche Arbeiten

Abschlussarbeiten:

  • "Semantic Web: Automatische Datenerfassung und ontologie-basierte Informationsgewinnung heterogener digitaler Inhalte" Christopher Dahms
  • "Code-Recycling: Cross-Platform-Deployment von mobilen Applikationen für heterogene ZielsystemeMichael Geiß
  • "Social Context Awareness im Semantic Web: Prototypische Implementierung zur Integration von sozialen Netzwerken" Peter Kolbe
  • "Research and Implementation of a Hybrid Recommender Framework for Events" Eric Tabot

 

Weitere Abschlussarbeiten zu diesem Thema können auf Anfrage vergeben werden.

 

Publikationen:

"Sentimentanalyse von ITSM Service Management Vorfällen" (Arbeitstitel)

Komponenten des Gesamtprojektes

Lupe

Team

Christopher Dahms studiert Wirtschaftsingenieur auf Diplom mit Fachrichtung Elektrotechnik an der Technischen Universität Berlin. Der Bezug zur IT und Softwareentwicklung im Speziellen begann im Alter von 15 Jahren mit dem ersten Job als Softwareentwickler neben der Schule, und seitdem folgten diverse weitere Projekt in diesem Bereich. 

In den letzten 6 Jahren nutzte er jährlich die dreimonatigen Sommer-semesterferien für Entwicklungsprojekte in China und Hong Kong unter anderem für Firmen wie KRONES AG oder Intertek Ltd., wo er als Projektleiter Datenbanksysteme entwarf und andere PHP basierte Lösungen entwickelte.

Implementierung: Crawler

 

Eric Tabot arbeitet bereits seit 6 Jahren als professioneller Softwareentwickler, wobei der Schwerpunkt auf PHP und den verwandten Technologien liegt. Zurzeit ist er als leitender Softwareentwickler bei der AlsoActebis GmbH tätig.

Nach dem Erlangen des Bachelors in Informatik mit dem Schwerpunkt Service und Software Engineering an der Humboldt Universität in Berlin absolvierte er das Masterprogramm Informatik mit dem Fokus auf intelligente Systeme an der Technischen Universität Berlin. 

Implementierung: Event Controller, Clean & Connect Cronjob

 

Michael Geiß studiert Informatik im Master mit der Ausrichtung System Engineering und Softwaretechnik. Diese Spezialisierung wurde insbesondere durch seine Tätigkeit als Tutor am Lehrstuhl Softwaretechnik der TU-Berlin geprägt. Hier betreute er Informatik- und Wirtschaftsinformatik-Grundlagenveranstaltungen sowie mehrere Projekte zur Entwicklung webbasierter Anwendungen. An diesem Lehrstuhl verfasste er auch seine Bachelorarbeit zum Thema „Evaluation von Werkzeugen zur Entwicklung domänenspezifischer Sprachen“. 

Aktuell ist er für das Graduiertenkolleg prometei (Prospektive Gestaltung von Mensch-Technik-Interaktion) tätig, wo er sich mit dem Anwenden von Design Patterns, Test-Driven-Development und Refactoring für ein Python Framework beschäftigt. 

Implementierung: mobile App / Website

 

Peter Kolbe arbeitet am Lehrstuhl für Softwaretechnik der TU Berlin (Fakultät IV), seitdem er dort seine Bachelorarbeit „Konzeption und Implementierung eines graphischen Editors für verschiedene Notationen im Software-entwicklungsprozess“ geschrieben hat. Als Tutor betreute er vor allem die methodischen und praktischen Grundlagen der Informatik (MPGI3) sowie mehrere Projekte und Praktika. Zuvor hat er bereits Erfahrungen als Lehrkraft sammeln können, als er als Fachmentor für Veranstaltungen zur Einführung in die Informatik (InfTech 1/2) beschäftigt war. 

Neben der Softwaretechnik hat er sich in seinem Master-Studium mit dem E-Business, insbesondere mit Technologien zur Optimierung der Geschäftsprozesse beschäftigt. Seine Kenntnisse konnte er u.a. im Praxisprojekt „Content Delivery Networks-Analyse der Anbietersoftware und Geschäfts-modelle bei der Deutschen Telekom AG“ in Zusammenarbeit mit den Deutsche Telekom Laboratories anwenden. 

Implementierung: Social Network Controller, User Controller, Website

 

Christoph Röder implementierte eine Sentinmentanalyse für das Softwareprojekt. Darüber hinaus begleitete er die Konzeption und Umsetzung. Ihm wurde übergreifend die technische Verantwortung und Fortführung des Projektes übertragen.

Implementierung: Sentimentanalyse, Projektmanagement, Textmining

Zusatzinformationen / Extras

Direktzugang

Schnellnavigation zur Seite über Nummerneingabe

Kontakt

Dipl.-Phys. Thorsten Pröhl
Wissenschaftlicher Mitarbeiter
Sekr. H 93
Hauptgebäude
Raum H 9163
Straße des 17. Juni 135
10623/Berlin
Tel.: +49-(0)30-31422519
Fax: +49-(0)30-31478702

Webseite

Kontakt

Dr. Jonas Repschläger
Projektleiter
Sekr. H 93
Hauptgebäude
Raum H 9163
Straße des 17. Juni 135
10623/Berlin
Tel.: +49-(0)30-31478706
Fax: +49-(0)30-31478701

Webseite